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Gut gespielt, aber doch nicht gewonnen ist das Fazit des FC Bayern beim Hallenpokal der Frauen 2012. Engagiert und vor Allem strukturiert und diszipliniert spielten die Frauen von Trainer Thomas Wörle.
Unglücklich dagegen das Ausscheiden im Viertelfinale: 8:7 nach 9-Meterschießen gewann der Hamburger SV, Lena Lotzen hatte die Chance uns ins Halbfinale zu schießen, schoss aber leider daneben. Und eine Runde später scheiterte sie an der HSV-Torfrau. Dabei wären wir ohne Lenas drei Tore gar nicht so weit gekommen. Insbesondere ihr 1-0 im Viertelfinale gegen den HSV hielt bis 2 Sekunden vor Spielende. Doch da fiel eben der 1-1 Ausgleich durch einen strammen Schuss. Drei der vier Spiele unserer Frauen waren richtig gut: Den Auftakt machte ein deutliches 3-1 gegen den FCR Duisburg. Unser Team stand sicher hinten und wartete auf seine Chancen. Und die bekamen sie auch: Carina Wenninger, Isabell Bachor und Lena Lotzen vollendeten tolle Spielzüge zum 3-0. Der Anschlusstreffer ließ Duisburg hoffen, aber das FCB-Team spielte richtig gut und stand hinten sicher. Einen Durchhänger leistete sich die Mannschaft gegen Essen: Die Ordnung war wie weg geblasen und Essen nutzte das eiskalt aus: 0-3. Dass das ein Ausrutscher war, sahen die 4862 Zuschauer in Magdeburg beim Spiel FCB-Freiburg: Ein Remis hätte uns gereicht. Es wurde ein sehr guter 4-2 Sieg. Laura Feiersinger, Vanessa Bürki, Lena Lotzen und erneut Vanessa Bürki schossen die Tore. Dabei waren die Bayern klarer Herr im Hause. Klar dominierten wir auch das Spiel gegen den HSV. Lange suchte unsere Mannschaft die Lücke in der HSV-Abwehr, nach 8 Minuten fand Lena Lotzen sie und traf zum 1-0. Dass dann Aferdita Kameraj 2 Sekunden vor Ende aus dem Hinterhalt ausglich war sehr ärgerlich. Die Sache war eigentlich gelaufen - aber die letzten zwei Spielsekunden gehören eben auch zum Spiel. Dass dann je drei Spielerinnen zum 9-Meterschießen antraten mussten ist immer eine undankbare Aufgabe. Die fiel diesmal Lena Lotzen zu, das tut weh, aber so ist der Sport und das Leben.
   
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