Interview mit Sarah "Apple" Hagen
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Sarah "Apple" Hagen kam Anfang 2012 zum FC Bayern München und soll das Offensivspiel der Bayern beleben. Wir haben uns mit ihr unterhalten.
Apple, alle nennen dich Apple. Warum? Als ich klein war, gab es zwei Sarahs in meinem Team. Da mein Heimatort Appleton ist, lag Apple nahe. Und über die Jahre ist mir dieser Spitzname geblieben.
Beim FCB bist Du nun die ersten Tage. Warst Du vorher schon einmal in Deutschland? Ja, im Mai 2010 war ich mit der US-U23 zu einem Freundschaftsspiel gegen Deutschland in Marburg. (Anm. d. Red.: Beim 2-2 spielten Julia Simic, Kathrin Längert und Nicole Banecki für Deutschland, Apple erzielte den 2-2 Ausgleich für die USA)
Wie sind deine ersten Eindrücke von München? München ist eine sehr umtriebige große Stadt. Man kann hier viel unternehmen und es gibt vieles für mich zu entdecken. Mich interessiert zum Beispiel die Geschichte der Stadt.
Zurück zum Fussball. Ist er hier anders als bei deinen bisherigen Teams? Ja, das ist schon ein großer Unterschied. In den USA ist der Ball viel mehr in der Luft. Ich bin gespannt, wie ich mein Kopfballspiel in unseren Angriff einbringen kann.
In den USA hast du im Collegeteam der University of Wisconsin, den Milwaukee Panthers, gespielt. Wie funktioniert das Collegesystem? Es gibt in den USA drei College-Spielklassen, ich war in der höchsten aktiv. Jede College-Mannschaft ist fest einer Spielklasse zugeordnet und spielt um die US-Collegemeisterschaft.
Was ist Milwaukee für eine Stadt? Milwaukee liegt am Lake Michigan, es gibt Strände am See und wir haben mit den Milwaukee Bucks ein NBA-Team. Die Milwaukee Wave ist eine Hallenfußball-Profimannschaft. Schön ist auch z. B. das Milwaukee Art Museum. Milwaukee ist kleiner als München, aber auch dort ist viel los. Und es gibt mehr Schnee als in München.
Was sind neben Fußball Deine Hobbies? Ich male und zeichne sehr gerne. Das waren auch meine Schwerpunkte im College. Und Zeit mit meinen Freunden verbringen.
Bekommst Du Besuch aus den USA? Zum Beispiel meine Eltern wollen mich im Februar und April besuchen.
Bernhard Kux sprach mit Apple. >> Sarah "Apple" Hagen
   
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